Medienberichte zum Drugchecking
Schleswig-Holstein erleichtert Drogenkonsum:
Dänen-Ampel plant Rauschgift-TÜV vor Discos und will größere Menge Haschisch straffrei lassen
Schleswig-Holstein schlägt einen umstrittenen Sonderweg in der Drogenpolitik ein. Die Dänen-Ampel will laut Koalitionsvertrag Junkies die bundesweit einzigartige Möglichkeit eröffnen, illegale Substanzen von einem offiziellen Drogen-TÜV untersuchen zu lassen. SPD, Grüne und SSW wollen zudem Haschbesitzer in Schleswig-Holstein weniger streng verfolgen, als es in Hamburg oder Niedersachsen gehandhabt wird. Suchtexperten warnen vor dem neuen Kurs, die Nord-CDU kritisiert die rot-grün-blauen Blütenträume als "Rückschritt in die Hippie-Ära".
Artikel im Hamburger Abendblatt vom 10.07.2012
Scharfe Kritik am geplanten Drogen-TÜV in Schleswig-Holstein
Die Pläne der neuen Landesregierung in Kiel zur Einführung eines so genannten Drogen-TÜVs stoßen bei Fachleuten auf scharfe Kritik. In der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), ein Drogen-TÜV sei "keine geeignete Maßnahme des Gesundheitsschutzes".
Artikel in der Berliner Umschau vom 04.07.2012
Bayerisches Fernsehen: In Bayern breiten sie sich als Alternative zu Ecstasy, Speed und Kokain unbemerkt aus: Research Chemicals. Konsumenten bestellen die unerforschten und potentiell tödlichen Chemikalien im Internet - als puren Wirkstoff oder gestreckt als "Badesalz". Andere nehmen Research Chemicals, ohne es zu merken. Der Wiener Toxikologe Rainer Schmid sagt, jede fünfte Ectstasy-Pille und jedes fünfte Speed- und Kokain-Tütchen ist mit Research Chemicals verseucht. Online auf on3.de/suedwild. Es diskutieren Bernd Kreuzer vom LKA Bayern und Prof. Rainer Schmid, der wissenschaftliche Leiter des Wiener Drugchecking-Projekts "CheckIt" knapp eine halbe Stunde lang zum Thema Drug-checking.
Die Grünen fordern, das sogenannte Drug-Checking zu legalisieren. Dabei testen Experten Drogen auf ihre Inhaltsstoffe und klären die Konsumenten über mögliche Risiken auf. Kritiker befürchten, dass von solchen Analysen eine falsche Botschaft ausgeht.
Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung 40/2011
Berliner Drogenpolitik Ecstasy erst testen, dann werfen: Grüne wollen mit Drugchecking-Modellprojekt die Aufklärung über chemische Drogen und ihre Nebenwirkungen verbessern. Unterstützung kommt von SPD und Linkspartei
Artikel in der taz vom 13.04.2011
Blei im Gras?"anlässlich der lebensbedrohlichen Bleivergiftungen im illega erworbenen Marihuana:
Artikel in der zitty Berlin vom 15.11.2010
Aufgeklärter Rausch: Drogentests in Züricher Clubs: In Züricher Clubs können Partygäste den Inhalt ihrer Drogen überprüfen lassen.
Artikel in der FAZ vom 12. Dezember 2009
Schnelltests auf Partys in Berlin (Autonomer Drogeninfostand), das Projekt Checkit! in Wien, Interviews mit Hans Cousto (Eve & Rave Berlin) und Frank Henkel (CDU) in einem
Bericht des RBB-Magazins Polylux (2008)
"Clean - wenigstens die Drogen!" Bericht anlässlich des Drugchecking-Fachtags im November 2008 in Berlin
Artikel in der taz vom 15.11.2008
"Durchbruch beim Drugchecking." Gerichtsverfahrens gegen zwei Mitarbeiter von Eve & Rave Berlin eingestellt.
Artikel in der taz vom 07.07.1999
Pech mit Glückspillen: Polizei durchsuchte die Charité – Gerichtsmediziner hatten mit einem Szeneverein kooperiert. Artikel im Focus 43/1996


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